Farbe, Bilder, Projekte, Leerräume und Worte. raphaeldudler.ch Ich mag den Tag. Ich mag Tage im Allgemeinen. Nächte liebe ich mehr. Ich mag Farbe auf Fläche und Projekte. Erfindungen und Ideen. Ich mag soziale Netzwerke nicht so besonders. Den Sinn dahinter sehe ich nicht. Das Internet selbst als Netzwerk reicht aus. Es ist das Netzwerk, auch sozial. Alles was Sie über mich wissen wollen, finden Sie hier. Ich mag Gastronomie. Ich mag gute Gastronomie besonders. Ich geniesse wohlwollende Dienstleistung sehr. Ich schätze Freundlichkeit und Unvoreingenommenheit. Ich mag Konflikte nicht. Weder religiösen noch politischen Fanatismus möchte ich begegnen. Ich mag schöne Sachen. Ich liebe Freiheit und meine Ehefrau. Das wär‘s.

Fr

28

Mai

2010

Weder mit noch ohne!

Seit nun mehr als 10 Jahren begleitet mich das Internet - bereichert & erschwert es mein Leben. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als es noch kein Google gab. Als der PC nicht 20 Stunden an der Steckdose klebte und trotzdem wusste man was mit der Zeit anzufangen. Heute bin ich online. 24/7. Resümiere ich diese 120 Monate, weiss ich nicht so recht, ob unterm Strich ich einen Gewinn oder einen Verlust ausweisen darf. Ich weiss es nicht.

 

Mein erstes Online-Projekt war, wie alle folgenden Projekte auch, ein Novum, etwas Besonderes, einmalig und zugleich auch etwas, was die Welt nicht so wirklich brauchen würde... da kann ich mich aber in die Schlange der meisten (aller) Internetdinge bestens einreihen. 

 

2002 erblickte das fresspäckli.ch sein Online-Licht. Simpel von der Idee, spannend in der Durchführung und nach der gerade geplatzten DotCom-Blase mit wenig Chancen auf Erfolg. Trotzdem war das Projekt ein Gewinn für einige Kunden und auch für mich natürlich. Es war ein Gaudi! Es war toll und überraschend zugleich. Ich habe es geliebt mit neuen und unbekannten Menschen zu kommunizieren (klingt vielleicht etwas seltsam, war aber doch sehr erfrischend!).

Den Angehörigen der Schweizer Soldaten einen willkommenen Dienst zu erweisen und ihnen mein Produkt zu verkaufen.

Besonders interessant war die Tatsache, dass ausgerechnet Mütter ihren Söhnen haben Fresspäckli schnüren und versenden lassen…

 

Wenn ich mir heute selbst die Frage stelle, weshalb ich dieses Projekt nach drei Jahren aus den Händen gegeben hab, kenne ich nur eigene falsche Beteuerungen. Ich fand damals Gründe dafür um es zu beenden. Ausreden. Es war mein persönliches Unvermögen daraus ein profitables Geschäft zu machen… Die Zeit hat sich geändert.

Zehn Jahre intensive Internetpraxis hat (auch) ihr Gutes gebracht. fresspaeckli.ch ist tot, lang lebe fresspaeckli.com!

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